Optimale Action-Kamera-Einstellungen fürs Skifahren: 4K, FPS, Belichtung & Stabilisierung

Skifahren bietet unglaubliche Möglichkeiten, rasante Abfahrten, schneebedeckte Berge und atemberaubende Ausblicke aus der Ich-Perspektive einzufangen. Doch klare, flüssige Aufnahmen zu erhalten, ist nicht immer so einfach wie das Drücken des Aufnahmeknopfes.

Heller Schnee kann die Belichtungsmessung Ihrer Kamera beeinträchtigen, schnelle Bewegungen können zu Verwacklungen führen und Minustemperaturen können die Akkuleistung mindern. Selbst eine leistungsstarke Action-Kamera wie die 4K benötigt die richtigen Einstellungen, um gute Ergebnisse zu liefern.

Was sind also die besten Einstellungen für eine Action-Kamera beim Skifahren?

Für die meisten Skiaufnahmen empfiehlt sich eine Aufnahme mit 4K bei 30 Bildern pro Sekunde, aktivierter elektronischer Bildstabilisierung, automatischer ISO-Einstellung und einem weiten Sichtfeld. Bei schnellen Abfahrten sorgt eine Aufnahme mit 60 Bildern pro Sekunde für flüssigere Bewegungen, sofern Ihre Kamera dies unterstützt. Belichtung und Weißabgleich sollten an die Schnee- und Lichtverhältnisse angepasst werden.

Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie Ihre Kamera für verschiedene Ski-Situationen optimieren können, egal ob Sie Anfänger oder erfahrener Skifahrer sind.

Wenn Sie Ihre Ausrüstung noch auswählen, schauen Sie sich unsere Action-Kameras fürs Skifahren um ein Modell zu finden, das zu Ihren Abenteuern passt.

Die besten Action-Kamera-Einstellungen zum Skifahren auf einen Blick

Bevor Sie auf die Piste gehen, verwenden Sie diese empfohlenen Starteinstellungen.

KameraeinstellungenEmpfohlener AusgangspunktZweck
Auflösung4KHalten Sie die detaillierte Berglandschaft fest
Bildrate30 fps oder 60 fpsSkifahren im Alltag oder rasante Action
VerschlusszeitAutomatik; 1/60 s bei 30 fps oder 1/120 s bei 60 fps für manuelle SteuerungBewegungsdarstellung verwalten
ISOAutomatische Einstellung mit niedrigem Maximalwert, wenn sinnvollBildrauschen minimieren
BelichtungsausgleichBeginnen Sie bei 0 EV; passen Sie die Einstellungen nach Überprüfung der Schneedetails an.Ausgewogene Schneehelligkeit
WeißabgleichTageslicht, Bewölkt oder AutomatikNatürlich wirkende Farben erhalten
StabilisierungEIS / SteadyMotion EinVibrationen und Erschütterungen reduzieren
SichtfeldBreitSkier, Loipen und Landschaften festhalten

Diese Werte sind eher Ausgangspunkte als universelle Einstellungen. Die ideale Konfiguration hängt von Ihrer Kamera, Ihrer Skigeschwindigkeit, dem Wetter und den Lichtverhältnissen ab.

Kurzempfehlung: Verwenden Sie 4K/30fps für allgemeine Skivideos, 4K/60fps für schnelle Action-Aufnahmen (sofern unterstützt) und höhere Bildraten für Zeitlupenaufnahmen. Überprüfen Sie immer die Belichtung, bevor Sie eine komplette Abfahrt aufnehmen.

4K vs 1080p: Welche Auflösung ist am besten zum Skifahren geeignet?

Die Auflösung bestimmt, wie viele visuelle Details Ihre Action-Kamera aufzeichnet.

Warum der 4K eine gute Wahl zum Skifahren ist

Die 4K-Videokamera verfügt über viermal so viele Pixel wie 1080p, wodurch mehr Details in Berglandschaften, schneebedeckten Bäumen und entfernten Szenen erfasst werden können.

Es bietet außerdem mehr Flexibilität bei der Bearbeitung. Beispielsweise können Sie einen 4K-Clip für ein 1080p-Projekt zuschneiden und dabei dennoch genügend Auflösung für ein scharfes Endbild beibehalten.

Für Reisevideos, Panoramafahrten und YouTube-Inhalte ist 4K in der Regel ein hervorragender Ausgangspunkt.

Wann sollte man 1080p wählen?

Obwohl 4K eine höhere Detailgenauigkeit bietet, hat 1080p dennoch seine Vorteile.

Viele Action-Kameras unterstützen höhere Bildraten bei 1080p, was sie nützlich macht für Zeitlupenaufnahmen von Sprüngen, scharfen Kurven und Schneespritzern von Skiern.

1080p-Dateien sind im Allgemeinen auch kleiner und benötigen daher weniger Speicherplatz und Rechenleistung.

Unsere Empfehlung: Verwenden Sie 4K für normale Skiaufnahmen. Wechseln Sie zu 1080p, wenn Sie eine höhere Bildrate benötigen, die Ihre Kamera in 4K nicht liefern kann.

Welche Bildrate ist beim Skifahren am besten: 30 fps, 60 fps oder 120 fps?

Die Bildrate, gemessen in Bildern pro Sekunde (fps), beeinflusst, wie Bewegungen in Ihren Videos dargestellt werden.

Die Wahl der richtigen Bildrate (FPS) ist beim Skifahren besonders wichtig, da die Bewegungen schnell und unvorhersehbar sein können.

Budget-Skikamera C200 Pro

30 fps: Ideal für den täglichen Skibetrieb

Für entspanntes Skifahren, Berglandschaften und Reise-Vlogs sind 30 Bilder pro Sekunde eine praktikable Option.

Es ermöglicht natürlich wirkende Bewegungen, ohne dabei so viele Daten zu erzeugen wie Aufnahmen mit höherer Bildrate.

Wenn Sie Sesselliftfahrten, malerische Strecken oder entspannte Abfahrten filmen, bietet 4K/30fps ein gutes Gleichgewicht zwischen Detailgenauigkeit und Dateigröße.

60 fps: Ideal für schnelle Abfahrten

Bei höheren Geschwindigkeiten beim Skifahren erfasst 60fps doppelt so viele Bilder pro Sekunde wie 30fps.

Dadurch lassen sich schnelle Bewegungen leichter verfolgen und Sie haben mehr Flexibilität beim Bearbeiten von Actionsequenzen.

Beispielsweise kann 60-fps-Material auf einer 30-fps-Timeline auf 50%-Geschwindigkeit verlangsamt werden, um eine flüssige Wiedergabe in halber Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Die Modelle SJCAM und SJ8 Pro unterstützen 4K/60fps-Aufnahmen und sind damit eine Option für Skifahrer, die hochauflösendes Videomaterial mit einer höheren Bildrate wünschen.

120 fps: Ideal für Zeitlupen-Skivideos

Höhere Bildraten sind nützlich, um kurze Momente festzuhalten, die man bei normaler Geschwindigkeit nur schwer wahrnehmen kann.

Beispiele hierfür sind:

  • Skisprungschanzen und Landungen
  • Scharfe Kurven
  • Schneesprühung während der Stopps
  • Freestyle-Tricks

Bei der Wiedergabe mit 30 Bildern pro Sekunde kann aus mit 120 Bildern pro Sekunde aufgenommenem Material eine 4-fache Zeitlupe erzeugt werden.

Hohe Bildraten erfordern jedoch mehr Licht und unterstützen möglicherweise nicht die gleiche Auflösung oder Stabilisierungsmodi wie normale Aufnahmen.

FPS-Vergleich:

BildrateAm besten geeignet fürHauptvorteil
30 Bilder pro SekundeGemütliches Skifahren und LandschaftGutes Gleichgewicht zwischen Qualität und Effizienz
60 Bilder pro SekundeSchnelle AbfahrtGeschmeidigere Bewegungen und Flexibilität in Zeitlupe
120 Bilder pro SekundeSprünge und TricksDetaillierte Zeitlupenwiedergabe

So passen Sie die Belichtungseinstellungen bei Schneefall an

Schnee stellt aufgrund der starken Lichtreflexion eine besondere Herausforderung für die Belichtung dar.

Die automatische Belichtungseinstellung Ihrer Kamera kann eine helle Schneeszene als zu hell interpretieren und die Belichtung reduzieren, wodurch weißer Schnee grau erscheint. In anderen Situationen kann starkes Sonnenlicht dazu führen, dass Details in hellen Bereichen verloren gehen.

Optimale Belichtungskompensation beim Skifahren

Die Belichtungskorrektur, oft mit EV abgekürzt, ermöglicht es Ihnen, die vom automatischen Belichtungssystem der Kamera gewählte Helligkeit anzupassen.

Ein praktischer Ansatz ist es, bei 0 EV zu beginnen und eine kurze Aufnahme anzuhören.

Wenn der Schnee grau oder unnatürlich dunkel aussieht, versuchen Sie, die Belichtungskorrektur leicht zu erhöhen, zum Beispiel auf +0,3 EV oder +0,7 EV.

Wenn helle Bereiche ihre Textur verlieren und völlig weiß erscheinen, reduzieren Sie stattdessen die Belichtung.

SchneeerscheinungVorgeschlagene Anpassung
Schnee sieht grau ausVersuchen Sie es mit einem leicht positiven EV-Wert.
Schnee sieht natürlich ausAktuelle Einstellung beibehalten
Schnee verliert Details in den LichternElektrofahrzeuge reduzieren
Die Lichtverhältnisse ändern sich schnellAutomatische Belichtung verwenden und Ergebnisse überprüfen

Es gibt keine universelle Belichtungseinstellung, die für jede Skipiste geeignet ist. Schneereflexion, Sonnenlicht, Schatten und das Belichtungsmesssystem Ihrer Kamera beeinflussen das Ergebnis.

Umgang mit hellem Sonnenlicht und Schatten

An sonnigen Tagen sollte man besonders auf die hellsten Stellen des Schnees achten.

Die Erhaltung von Details in den hellen Bereichen ist oft wichtiger als die Darstellung jedes Schattens als hell.

Beim Wechsel zwischen offenen Hängen und schattigen Waldwegen ist die automatische Belichtung im Allgemeinen praktischer als feste manuelle Einstellungen.

Optimale ISO- und Verschlusszeiten für Skivideos

ISO und Verschlusszeit beeinflussen Bildhelligkeit, Rauschen und die Darstellung von Bewegungen.

Welche ISO-Norm sollten Sie zum Skifahren verwenden?

Der ISO-Wert steuert, wie stark die Kamera ihr Sensorsignal verstärkt.

Niedrigere ISO-Einstellungen führen im Allgemeinen zu saubereren Bildern mit weniger sichtbarem Rauschen.

Bei hellem Tageslicht sollten Sie eine niedrige ISO-Einstellung oder, falls Ihre Kamera diese Option bietet, eine Auto-ISO-Einstellung mit einem konservativen Maximalwert verwenden.

Bei bewölktem Himmel oder beim Skifahren am späten Nachmittag passt die Auto-ISO-Funktion die Kamera automatisch an die sich ändernden Lichtverhältnisse an.

Vermeiden Sie unnötig hohe ISO-Werte, da diese dazu führen können, dass dunklere Bildteile körnig erscheinen.

Die richtige Verschlusszeit wählen

Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange jedes einzelne Videobild belichtet wird.

Ein gängiger Ausgangspunkt beim Filmemachen ist die 180-Grad-Verschlussregel:

  • 30 Bilder pro Sekunde: ungefähr 1/60 Sekunde
  • 60 fps: ungefähr 1/120 Sekunde
  • 120 fps: ungefähr 1/240 Sekunde

Diese Einstellungen können eine natürliche Bewegungsunschärfe erzeugen, sind aber nicht immer ideal zum Skifahren.

Schnelle Vibrationen und unebenes Gelände können mit kürzeren Belichtungszeiten zu besseren Stabilisierungsergebnissen führen. Bei hellem Licht ist ein automatischer Verschluss oft die einfachere Wahl, insbesondere bei Verwendung einer elektronischen Bildstabilisierung.

Wenn Sie manuelle Einstellungen bevorzugen, testen Sie eine kurze Abfahrtssequenz, bevor Sie sich auf eine feste Verschlusszeit festlegen.

Weißabgleich-Einstellungen: So bleibt Schnee weiß

Der Weißabgleich steuert, wie Ihre Kamera Farben unter verschiedenen Lichtverhältnissen interpretiert.

Schnee kann aufgrund von wechselnden Lichtverhältnissen und automatischen Farbanpassungen manchmal blau, gelb oder grau erscheinen.

Für konsistente Ergebnisse wählen Sie eine Weißabgleich-Voreinstellung, die zum Wetter passt.

SkibedingungenEmpfohlener Weißabgleich
Strahlend sonniger TagTageslicht
BewölktWolkig
Wechselndes Sonnenlicht und SchattenAuto
NachtskifahrenAutomatische oder benutzerdefinierte Einstellung, abgestimmt auf die Beleuchtung

Ein fester Weißabgleich verhindert störende Farbverschiebungen zwischen den Aufnahmen und erleichtert so die Bearbeitung.

Beim Skifahren in sich schnell verändernden Lichtverhältnissen ist der automatische Weißabgleich jedoch oft praktischer.

Wenn Sie eine Reihe von Clips aufnehmen, die anschließend zusammengeschnitten werden, trägt ein gleichbleibender Weißabgleich dazu bei, ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

Optimale Stabilisierungseinstellungen für Skifahren

Skifahren beinhaltet ständige Bewegung, einschließlich Buckelpisten, Kurven und plötzlicher Richtungswechsel.

Ohne Stabilisierung können Aufnahmen von Actionkameras verwackelt oder unangenehm anzusehen sein.

Warum die elektronische Bildstabilisierung wichtig ist

Die elektronische Bildstabilisierung (EIS) nutzt Bewegungsinformationen und Bildverarbeitung, um Kamerabewegungen auszugleichen.

SJCAM-Kameras mit gyroskopbasierter Stabilisierung können dazu beitragen, sichtbare Verwacklungen beim Skifahren zu reduzieren.

Für die meisten Skivideos, die mit einem Helm oder einer Brusthalterung aufgenommen werden, ist die Aktivierung eines unterstützten Stabilisierungsmodus ein guter Ausgangspunkt.

Beachten Sie, dass die Bildstabilisierung das Bild beschneiden kann und dass einige Kameras die Bildstabilisierung bei bestimmten Auflösungen oder Bildraten einschränken.

Sollte die Horizontkorrektur aktiviert werden?

Die Horizontkorrektur hilft dabei, den Horizont auch bei geneigter Kamera waagerecht zu halten.

Dies kann beim Durchfahren von Kurven oder beim Aufnehmen auf unebenem Gelände nützlich sein.

Die SJCAM SJ6 Ultra verfügt beispielsweise über SteadyMotion 2.0 und eine 45°-Horizontkorrektur und bietet damit zusätzliche Optionen zur Bewegungsaufzeichnung.

Die Horizontkorrektur kann jedoch zu zusätzlichem Beschnitt führen. Testen Sie sie daher vor dem Filmen einer langen Abfahrt, insbesondere wenn Sie Ihre Skispitzen und die umliegenden Berge im Bild haben möchten.

Helmbefestigung vs. Brustbefestigung

Die Kameraposition beeinflusst auch das Erscheinungsbild des stabilisierten Filmmaterials.

Eine am Helm befestigte Kamera erfasst die Blickrichtung und erzeugt so eine immersive Ego-Perspektive.

Eine am Brustkorb befestigte Kamera sitzt tiefer und zeigt möglicherweise mehr von Ihren Skiern, Armen und Körperbewegungen.

Unabhängig von der gewählten Position sollten Sie sichere und kompatible Befestigungsmaterialien verwenden. Vermeiden Sie Modifikationen, die die Schutzwirkung des Skihelms beeinträchtigen könnten.

Weitere Hinweise zu Bildausschnitt, Kamerapositionierung und Aufnahmetechniken finden Sie in unserem Tipps zum Filmen Ihrer Skiabenteuer mit einer Actionkamera.

Empfohlene Action-Kameraeinstellungen für verschiedene Skibedingungen

Die besten Einstellungen hängen von der Umgebung und der Art des gewünschten Filmmaterials ab.

SkiszenarioAuflösung / FPSExpositionsansatzStabilisierung
sonnige Skipisten4K/30fpsSchneehighlights erhaltenAn
Schnelle Abfahrten4K/60fps, falls unterstütztAutomatischer oder kontrollierter VerschlussWenn unterstützt
Bewölktes Wetter4K/30fpsISO-Wert und Weißabgleich überwachenAn
Skisprungschanzen1080p/120fps, falls unterstütztSorgen Sie für ausreichend LichtUnterstützung für den Prüfmodus
Nachtskifahren4K/30fps oder eine geeignete niedrigere BildrateAusgewogene Helligkeit und RauschenTestleistung
Malerische Bergansichten4K/30fpsSchützen Sie helle HighlightsEinschalten beim Bewegen

Einstellungen für Sunny Slopes

Helles Sonnenlicht liefert in der Regel ausreichend Licht für detaillierte 4K-Aufnahmen.

Beginnen Sie mit niedriger ISO-Empfindlichkeit, 4K/30fps und aktivierter Bildstabilisierung. Überprüfen Sie die hellsten Schneeflächen, bevor Sie die Belichtungskorrektur anpassen.

Einstellungen für Skifahren bei bewölktem Himmel oder schlechten Lichtverhältnissen

Bewölkter Himmel reduziert das verfügbare Licht und den Kontrast.

Verwenden Sie bei Bedarf Auto-ISO, vermeiden Sie übermäßig hohe Bildraten und ziehen Sie 30 fps anstelle von 60 fps in Betracht, wenn das Filmmaterial zu dunkel oder verrauscht wird.

Einstellungen für schnelle Abfahrten

Für schnelle Abfahrten sollten Sie, falls verfügbar, 60 fps verwenden.

Aktivieren Sie einen kompatiblen Stabilisierungsmodus und wählen Sie ein ausreichend weites Sichtfeld, damit das Gelände auch in Kurven sichtbar bleibt.

So richten Sie Ihre SJCAM Action-Kamera zum Skifahren ein

Die verschiedenen SJCAM-Modelle bieten unterschiedliche Aufnahmefunktionen. Nachfolgend finden Sie praktische Ausgangspunkte.

SJCAM SJ6 Ultra4K Aufzeichnung und Horizontkorrektur

Die SJ6 Ultra unterstützt 4K/30fps, SteadyMotion 2.0 und eine 45°-Horizontkorrektur.

Fürs Skifahren empfiehlt sich eine Kamera mit 4K/30fps und einem unterstützten Stabilisierungsmodus. Testen Sie die Horizontkorrektur bei der Aufnahme von Kurven oder bei Aufnahmen aus der Helmperspektive.

Falls Sie langsamere Aufnahmen benötigen, bietet die SJ6 Ultra auch 1080p/120fps-Aufnahmen an.

beste Action-Kamera zum Skifahren: SJ6 Ultra

SJCAM SJ8 Pro: 4K/60fps für schnelle Action

Der SJ8 Pro unterstützt native 4K/60fps und eine Sechs-Achsen-Gyrostabilisierung.

Dadurch eignet es sich für rasante Abfahrten und actionreiche Sequenzen.

Verwenden Sie 4K/60fps, wenn Sie flüssigere Bewegungen wünschen, und ziehen Sie die Aufnahmemodi mit höherer Bildrate für Zeitlupenaufnahmen in Betracht.

Prüfen Sie stets, welche Stabilisierungsfunktionen im gewählten Modus noch verfügbar sind.

Weitwinkel-Bergblick

SJCAM S10: Kompakte POV-Aufnahme

Für Skifahrer, die eine kleinere, leichtere Kamera bevorzugen, sind die SJCAM und S10 eine weitere Option.

Wählen Sie eine unterstützte Aufnahmeauflösung und Bildrate, aktivieren Sie einen geeigneten Stabilisierungsmodus und überprüfen Sie den Kamerawinkel, bevor Sie mit Ihrem Lauf beginnen.

Eine kompakte Bauweise ist besonders nützlich, wenn es darum geht, den Platzbedarf der Geräte zu minimieren.

Skihelmkamera S10

Sie können diese Modelle und ihre Funktionen in unserem Vergleich vergleichen. SJCAM Skikamera-Leitfaden.

Häufige Fehler bei den Einstellungen von Action-Kameras, die Sie vermeiden sollten

Schon kleine Fehler bei der Einrichtung können die Videoqualität beeinträchtigen.

1. Hohe Bildwiederholrate bei schlechten Lichtverhältnissen nutzen. Höhere Bildraten erfordern oft kürzere Belichtungszeiten, wodurch Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen dunkler oder verrauschter werden.

2. Die Schneeexposition wird außer Acht gelassen. Die automatische Belichtungsmessung kann dazu führen, dass Schnee grau erscheint oder helle Stellen abgeschnitten werden. Sehen Sie sich vor dem Skifahren einen Testclip an.

3. Die ISO-Einstellung ist unnötig hoch. Zu hohe ISO-Werte können sichtbares Rauschen verursachen, insbesondere in schattigen Bereichen.

4. Die Stabilisierung vergessen. Prüfen Sie, ob der gewählte Aufnahmemodus die Stabilisierung unterstützt und ob diese bei Bedarf aktiviert ist.

5. Wahl des falschen Sichtfelds. Bei einer eingeschränkten Sicht kann es vorkommen, dass während der POV-Aufnahme Ihre Skier oder die umliegende Landschaft abgeschnitten werden.

6. Vernachlässigung der Batterieleistung bei Kälte. Niedrige Temperaturen können die nutzbare Laufzeit verkürzen. Schützen Sie kompatible Ersatzakkus vor Kälte und beachten Sie die Handhabungshinweise des Herstellers.

Abschließende Tipps für bessere Skivideos

Die richtigen Einstellungen können einen deutlichen Unterschied bei Ihren Skiaufnahmen ausmachen, aber es gibt keine Konfiguration, die in jeder Situation funktioniert.

Für die meisten Skifahrer ist 4K/30fps mit aktivierter Bildstabilisierung ein hervorragender Ausgangspunkt. Verwenden Sie 60fps für schnellere Action, passen Sie die Belichtung an, um Details im Schnee zu erhalten, und wählen Sie Weißabgleich-Einstellungen, die zum Licht passen.

Nehmen Sie vor Beginn eines Laufs einen kurzen Testclip auf, um Helligkeit, Bildausschnitt und Stabilisierung zu überprüfen. Nehmen Sie alle notwendigen Anpassungen im Stand an einem sicheren Ort vor.

Häufig gestellte Fragen

Welche Action-Kamera-Einstellungen eignen sich am besten zum Skifahren?

Für allgemeine Skiaufnahmen empfiehlt sich eine Kameraeinstellung von 4K/30fps mit aktivierter Bildstabilisierung, Auto-ISO und einem weiten Bildwinkel. Passen Sie die Belichtungskorrektur an die Helligkeit des Schnees an und verwenden Sie, falls unterstützt, 60fps für schnelle Action.

Ist die 4K mit 30 fps oder die 4K mit 60 fps besser zum Skifahren geeignet?

4K/30fps eignet sich gut für allgemeine Ski- und Landschaftsaufnahmen. 4K/60fps ist vorzuziehen, wenn schnelle Bewegungen aufgenommen oder flüssige Halbgeschwindigkeitsclips auf einer 30-fps-Timeline erstellt werden sollen. Die Verfügbarkeit ist kameraabhängig.

Welche ISO-Empfindlichkeit sollte ich für Skivideos verwenden?

Verwenden Sie bei hellem Tageslicht einen niedrigen ISO-Wert, um Bildrauschen zu minimieren. Die automatische ISO-Einstellung ist praktisch bei wechselnden Lichtverhältnissen, insbesondere beim Wechsel zwischen sonnigen Hängen und schattigen Bereichen.

Wie kann ich verhindern, dass Schnee in Videos zu hell aussieht?

Achten Sie auf die hellen Bereiche in Ihrem Videomaterial. Wenn der Schnee an Struktur verliert und reinweiß erscheint, reduzieren Sie die Belichtungskorrektur. Wirkt er grau, kann eine leichte positive Anpassung Abhilfe schaffen.

Soll ich die Stabilisierung beim Skifahren einschalten?

Ja, eine Stabilisierung wird generell für POV-Aufnahmen in Bewegung empfohlen. Aktivieren Sie einen unterstützten EIS- oder Gyro-Stabilisierungsmodus und prüfen Sie, ob sich dies auf Ihr Sichtfeld oder die verfügbaren Aufnahmeauflösungen auswirkt.

Welche Weißabgleichseinstellung ist für schneebedeckte Berge am besten geeignet?

Tageslicht ist bei Sonnenschein ein guter Ausgangspunkt, während Bewölkt bei bedecktem Himmel besser geeignet ist. Der automatische Weißabgleich ist praktisch, wenn sich die Lichtverhältnisse häufig ändern.

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